Izmir ist die drittgrößte Stadt in der Türkei mit einer Bevölkerung von 2.5 Millionen, es hat den zweitgrößten Hafen nach Istanbul und bildet einen guten Verkehrknotenpunkt.
Einst die antike Stadt von Smyrna, ist es nun eine moderne und entwickelte Stadt mit einem lebhaften Geschäftszentrum, welches eingebettet zwischen den Bergen in einem Golf gelegen ist. Die breiten Boulevards und Gebäude mit breiter Glasfront sowie großen Einkaufszentren verleihen mit ihren traditionellen roten Dächern ein wunderbares Stadtbild. Der Markt aus dem 18 den Jahrhundert, alte Moscheen und Kirchen verleihen der Stadt eher eine Atmosphäre wie im Mittelmeergebiet von Europa als der traditionellen Türkei.

Das Klima ist sehr angenehm mit relativ milden Wintern aufgrund der warmen Luft aus der Ägäis. Die lange und palmengeschmückte Promenade, Birinci Kordon, welche sich über die gesamte Länge der Stadt bis zum Fährterminal in Alsancak hinweg zieht und ein attraktiver Treffpunkt für Abendspaziergänge und Barbesuche ist. Izmir hat eine gute Auswahl von kulturellen Events, welche von Archäologischen und Ethnografischen Museen, über die Izmir Staatsoper in dem das Staatssinfonieorchester probt bis hin zu den vielen Bars und Cafes reicht. Die kosmopolitische und lebhafte Stadt wird eben noch attraktiver während dem Internationalen Izmir Festival (Mitte Juni bis Juli), in welchem Musik und Tanz Aufführungen in Cesme und Ephesus stattfinden.

Bezirke:
Balcova, Cigli, Gaziemir, Karsiyaka, Konak, Aliaga, Bayindir, Bergama, Beydag, Bornova, Buca, Cesme, Dikili, Foca, Karaburun, Kemalpasa, Kinik, Kiraz, Menderes, Menemen, Narlibahce, Odemis, Seferihisar, Selcuk, Tire, Torbali und Urla.

Selcuk
Bergama
Cesme
Foca


Aliaga:
Aliaga ist 60 km nördlich von Izmir entfernt und hat Anzeichen der Bergama und Izmir Kultur. 4 der 12 grössten Städte welche die Aiol Kultur aufzeigeten, deren Anzahl aber 30 übersteigt, sind Aigaia, Kyme, Myrna und Gryneion Provinzterritorien.

Dikili:
Dikili ist eine berühmte Provinz und Sommerresidenz ca. 120 km nördlich von Izmir. Candarli ist ganz in der Nähe und bekannt als eine Gegend mit vielen Schönheiten der Natur. Es gibt einen Kratersee im Dorf Medivanli, Pinienwälder und antike Höhlen in Delitas und Demirtas. Diese Region ist ebenfalls berühmt für seine Heisswasserquellen in Nebiler, Bademli und Kocababa. Der Hafen in Dikili ist groß genug für drei Passagierschiffe und bildet einen guten Landungspunkt für Transportschiffe.

Seferihisar:
Die antike Stadt Teos in der Sigacik Gegend, Karaköse Ruinen in Doganbey sind frühere Siedlungsgebiete welche innerhalb von Festungen in Osmanischen Sigacik errichtet worden sind. Monumentale Gebäude von der seltschukischen und der osmanischen Periode, welche bis zu 3000 Jahre alt sind, zeigt die historische Stärke dieser Region. Seferihisar besitzt wundervolle Strände und Buchten mit seinem bis zu 27 km langen Strandabschnitt.

Menderes:
Die Provinz Menderes ist 20 km von Izmir entfernt und zieht die Aufmerksamkeit mit seinen schönen Stränden und historischen Plätzen auf sich. Die antike Stadt Lebedos befindet sich westlich der Ürkmez Region. Die Ruinen von Kolophon, Klaros und Notion sind die historischen Schätze dieser Region. Gümüldür ist die Haupterzeuger von Satsuma, einer süßen Mandarinensorte ohne Kerne. Özdere ist einer der berühmtesten Tourismusgebiete in der Ägäischen Region, in welcher man in klarem blauen Wasser fischen kann. Verschieden gefärbte Perlchen werden im Dorf Görece angefertigt und ziehen die Aufmerksamkeit der nationalen und internationalen Touristen auf sich.

Karaburun:
Karaburun ist auf der nördlichen Halbinsel von Urla. Man kann auf seiner nördlichen und westlichen Küste hervorragende Strände finden, welche die Bucht von Izmir umgeben. Die ersten Siedlungen in diesem Gebiet reichen bis in das Steinzeitalter. Ausgrabungen haben ergeben, dass hier einst ein kulturreiches Gebiet während der Hethiterzeit stand und in der Aiol, Lydien und Römerzeit ein wichtiges Handelszentrum gewesen ist. Es ist nun der jüngste Stadtteil von Izmir und besitzt einige kleine Gästehäuser und Fischrestaurants.

Urla:
Urla liegt inmitten der Halbinsel und besitzt alle Charakterzüge einer Stadt in der Ägäischen Region. 38 km westlich von Izmir beherbergt es unbedeckte Siedlungen aus der Antike welche aus dem Reich der Hethiter stammen. Ursprünglich war es der Ionische Ort Clazomenae, welches wohl die älteste regelmäßig benutzten Häfen hatte. Kunstschätze welche dort gefunden worden sind können im Louvre, Athener Museum und im Archäologischen Museum in Izmir besichtigt werden.

Torbali:
Ebenfalls eine antike ionische Stadt, berühmt für seinen Wein und religiösen Stätten, besitzt drei Marmoraltäre welche dem römischen Kaiser Augustus und seinem Pflegekind Germanikys gewidmet sind. Antike Kunstschätze welche hier gefunden worden waren, sind im Museum von Izmir und Ephesus zu besichtigen. Hier kann man die Überreste eines Hafens sowie Ferienorte erkennen welche sich angenehm an einen Wald schmiegen.

Ödemis:
Im Norden von Ödemis befinden sich 130 km südöstlich von Izmir die Ruinen von Haypaiapa. Die historische Wichtigkeit. Die historische Aufstieg dieses Ortes begann mit der Stadt Birgi, welche zur Zeit der Ayydinogullari entstand. Diese beinhaltet außergewöhnliche Architekturmerkmale aus der Seldschuken und Osmanischen Stadt. Birgi ist ein Weltkulturerbe seit dem Jahr 1994 und hat interessante Sehenswürdigkeiten wie Cakiraga Mansion, Imam-i Birgivi Medrese und Sultan Sah Mausoleum.

Tire:
Einer der größten Städte in dieser Region ist Tire, welches 82 km von Izmir entfernt ist und an den Hängen des Aydin Gebirge gelegen ist. Sein langes kulturelles Erbe beinhaltet Stätte von den Hethitern, Lydiern, Frygianern, Perser, Römer und Byzantiner. Es baute starke wirtschaftliche Verbindungen während der Osmanischen Zeit auf. Die Stadt hat eine sehr schöne Altstadt mit sehr eindrucksvollen Beispielen der Islamischen Architektur und einen sehr eindrucksvollen Dienstagsmarkt welcher beeinflusst durch die Zigeunersiedlungen in den benachbarten Dörfern ein interessantes Flair bekommt.

Kemalpasa:
Der historische Hintergrund von Kemalpasa 29 km von Izmir, erstreckt sich bis in das Jahr 1300 vor Christus. Es war ein Wirt für die Akkadier, Hethiter, Seldschuken und Osmanen, und eine Fundstelle für die Kunst aus der Ionische Zeit während der römischen und osmanischen Zeit. Die einzigen erhaltenen Funde der Hethiter in der ägäischen Region sind das Karabel Relief, welches in der Antike als Nymphaion bekannt war. Diese Stadt liegt am Fuss der Nif Gebirge in 200 m Höhe und ist bekannt für seine Kirsch und Pinien Wälder.

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